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Levitra® (Bayer) 20mg
Beschreibung - Informationen zum Potenzmittel Levitra
Hergestellt von: Bayer
Wirkstoff: Vardenafil
Therapeutische Wirkung:
Levitra verbessert die Durchblutung des Penis und ermöglicht es Männern, die an erektiler Dysfunktion leiden, eine Erektion zur Ausübung sexueller Aktivitäten aufrecht zu erhalten. Ist der Sexualakt vollzogen, wird die Durchblutung des Penis wieder reduziert und die Erektion bildet sich zurück.
Wie ist Levitra anzuwenden?
Levitra, ein Phosphodiesterase- Typ 5-Hemmer, findet Anwendung bei der Behandlung erektiler Dysfunktionen - also der männlichen Impotenz. Üblicherweise wird die Einnahme nach Bedarf - etwa eine Stunde vor dem beabsichtigten Geschlechtsakt - empfohlen.
Gegenanzeigen
Die Kontraindikationen für Levitra entsprechen größtenteils jenen für Viagra und Cialis, die ebenfalls zu den PDE-5-Inhibitoren gehören. Bei gleichzeitiger Einnahme mit anderen Mitteln - insbesondere mit Alphablockern - kann Levitra einen plötzlichen Blutdruckabfall bis in gefährliche Bereiche auslösen. Dies führt möglicherweise zu Benommenheit, Schwindel und Ohnmacht. In einigen wenigen Fällen besteht die Gefahr, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. Patienten, die Medikamente auf Nitro-Basis wie etwa Glyceroltrinitrat erhalten (insbesondere, wenn diese zur Behandlung von Angina pectoris und anderen Schmerzzuständen im Brustbereich, hohem Blutdruck oder Prostatasymptomatiken eingesetzt werden), wird empfohlen, von der Einnahme von Levitra abzusehen. Gehen Sie bezüglich Ihrer bestehenden Medikation keine Risiken ein - besprechen Sie das Thema mit Ihrem Arzt, wenn er Ihnen Levitra verschreibt.
Einige Medikamente wie etwa Saquinavir, Ritonavir, Ketoconazol, Indinavir, Atazanavir, Itraconazol, Clarithromycin und Erythromycin können bei gleichzeitiger Einnahme mit Levitra Hypotonie auslösen und in der Folge zu Benommenheit, Schwindel, Ohnmacht sowie in seltenen Fällen zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen. Das entsprechende Risiko lässt sich durch Verabreichung niedrigerer Dosen möglicherweise verringern. Die letztendliche Entscheidung hierüber obliegt jedoch allein dem jeweils behandelnden Arzt. Er rät möglicherweise dazu, die zeitlichen Abstände zwischen der Einnahme von Levitra und anderen Medikamenten zu vergrößern.
Nebenwirkungen
Zu den eher harmlosen Nebenwirkungen von Levitra gehört die nachweislich blutdrucksenkende Wirkung, welche in der Folge Benommenheit, Schwindel und Ohnmacht auslösen kann. In seltenen ernsten Fällen kann es nach der Einnahme von Levitra jedoch zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten kommen. Falls Sie nach der Einnahme von Levitra oder während des Geschlechtsakts Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, Schwindel oder Symptome einer Angina pectoris (Unwohlsein, Engegefühl, Schmerzen, Taubheit oder Kribbeln in Armen, Nacken, Brustraum oder Kiefer) an sich beobachten, verständigen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt, da es sich hierbei um mögliche Symptome eines Herzinfarktes handelt. Nebenwirkungen wie etwa Schmerzen im Rücken- oder Brustbereich und ein verändertes Sehvermögen sind jedoch auch Symptome einer möglichen Überdosierung. Gleiches gilt für einen unregelmäßigen Herzrhythmus und geschwollene Beine oder Fußknöchel. Weitere, häufig auftretende Nebenwirkungen von Levitra sind Kopfschmerzen, (akuter) Verlust der Hörvermögens, Ohrgeräusche, Magenverstimmung und Beschwerden wie nasaler Ausfluss oder nasale Verstopfung.
Wechselwirkungen
Es ist bekannt, dass Levitra (Vardenafil Citrat) bei gleichzeitiger Anwendung mit zahlreichen Mitteln des alltäglichen Gebrauchs Wechselwirkungen zeigt und dieselben Nebenwirkungen wie diese aufweist. Auch übermäßiger Alkoholkonsum (mehr als 5 alkoholische Getränke in kurzer Zeit) führt bei gleichzeitiger Einnahme von Levitra zu ernsten, nachteiligen Wechselwirkungen. Amylnitrit, Alphablocker sowie einige Antibiotika gehören zu jenen verbreiteten Medikamenten, die während der Einnahme von Levitra möglichst vermieden oder nur unter Vorbehalt eingesetzt werden sollten. Die Nebenwirkungen des PDE-5-Hemmers Levitra, die sich in Wechselwirkung mit diesen Mitteln wie auch mit Alkohol ergeben, können ernsthafter sein, als wenn Levitra für sich eingenommen würde und gelegentlich sogar zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Die angegebenen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen gelten gleichermaßen für das Markenprodukt wie für Generika.
Levitra wird in Form von Tabletten in den Dosierungen 2,5, 5, 10 und 20 mg verkauft. Eine Dosis von 10 mg Levitra entspricht in etwa der Wirkung von 50 mg Viagra und gilt als die übliche Einstiegsdosis. Nehmen Sie Levitra spätestens ein bis zwei Stunden vor dem beabsichtigten Geschlechtsakt ein. Die tägliche Höchstdosis beträgt eine Tablette und darf nicht überschritten werden.

