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Erektile Dysfunktion - Erektionsstörungen

Was ist eine erektile Dysfunktion?

Die erektile Dysfunktion, kurz ED, ist unter vielen Namen bekannt. So wird sie auch als Erektions- oder Potenzstörung bezeichnet. Im Volksmund wird sie allgemein als Impotenz bezeichnet. Doch alle Namen dieser Störung beziehen sich auf das gleiche Leidensbild. So beschreibt es den Zustand, dass es einem Mann über einen längeren Zeitraum nicht gelingt, eine ausreichende Erektion zu bilden und zu halten, um den Geschlechtsverkehr befriedigend durchzuführen. Insbesondere muss die Mehrzahl aller Versuche von einem Scheitern gekennzeichnet sein, damit eine ED vorliegt. Es gibt ebenfalls kurzfristige Erektionsstörungen, die nur über wenige Tage oder Wochen anhalten, doch diese zählen nicht zum Bild der erektilen Dysfunktion.

Die Bedeutung der erektilen Dysfunktion

Die ED ist ein durchaus ernst zu nehmendes Leiden zahlloser Männer. Bis vor wenigen Jahren wurden Stress und psychische Belastungen als Hauptursache für die ED angesehen. Mittlerweile ist jedoch klar, dass ED oftmals auch auf organischen Leiden basiert. In vielen Fällen ist sie gar ein Vorbote anderer Krankheiten. So stellt sie oft das erste Anzeichen für einen bevorstehenden Herzinfarkt oder Schlaganfall dar.

Davon gehen die Ärzte deshalb aus, weil die Blutgefäße im Penis, denen des Herzens gleichen. Aus diesem Grund ist in jedem Fall eine ED ärztlich zu diagnostizieren, um weitere Erkrankungen ausschließen, zumindest aber rechtzeitig behandeln zu können. Internisten und Andrologen sollten auf jeden Fall aufgesucht werden, wenn eine ED vorliegt, selbst wenn dies aus falscher Scham oft nicht getan wird. Insbesondere bei Verletzungen am Penis sind die Arztbesuche unerlässlich, denn nur damit lassen sich Langzeitschäden vermeiden.

Ursachen für die erektile Dysfunktion

Als Ursachen für die ED kommen zahlreiche Faktoren in Frage. Insbesondere sind hierbei das Rauchen und ein erhöhter Alkoholkonsum zu nennen. Doch auch bei einer vorliegenden Zuckerkrankheit kann es zu ED kommen. Gleiches gilt bei vorliegendem Bluthochdruck, Operationen oder gar einer Verletzung am Schwellkörper des Penis. Insbesondere ältere Männer sind von ED betroffen, etwa die Hälfte aller Männer über 40 Jahren dürfte unter der Erektionsstörung leiden. Eine Zahl, die nicht nur auf Schätzungen, sondern genauso auf zahlreichen Studien aus den USA basiert.

Unter anderem kommen Verkalkungen in den zuführenden Blutgefäßen als Ursache für die Impotenz in Frage. Weiterhin können Lecks in den Schwellkörpern bestehen, die zu den ableitenden Venen hinreichen. Allerdings sind diese sehr schwer zu erkennen, wenngleich sie recht häufig vorkommen. Ein Umbau des Bindegewebes rund um den Schwellkörper, der durch eine Dauererektion, einen Priapismus, entsteht, stellt ebenfalls eine Ursache dar.

Ebenso können die Nerven geschädigt werden, die die glatte Muskulatur versorgen. Diese werden zum Beispiel durch Operationen an Prostata und Mastdarm verursacht. Sie können ebenfalls durch eine Bestrahlung, durch Verletzungen oder die Blutzuckerkrankheit entstehen. Weitere Ursachen für die Schädigung finden sich im übermäßigen Alkoholkonsum und in Stoffwechselerkrankungen, die mit Neuropathie einhergehen.

Liegt eine Schädigung des Rückenmarks vor, die das Zentrum der Erektion betrifft, kann es ebenfalls zu einer ED kommen. Dabei gilt dies insbesondere für einige, aber nicht alle Formen der Querschnittslähmung. Weitere Ursachen sind bestimmte Medikamente, wie Neuro-Blocker. Dazu zählen insbesondere Antidepressiva und Antiepileptika. Die Einnahme von Betablockern stellen genauso eine Ursache für die Entstehung von ED dar. Außerdem kann es seltener zu Erektionsstörungen aufgrund psychischer Belastungen und Stress kommen. Äußerst selten zeichnet auch ein Mangel an männlichen Geschlechtshormonen für die Impotenz verantwortlich.

Die Diagnose bei ED

Verletzungen werden meist schon beim Urologen mittels Ultraschall festgestellt. Weitergehende Untersuchungen sind allerdings nur in speziellen Kliniken möglich, an die der Patient dann überwiesen wird.

Die richtige Behandlung bei Erektionsstörungen

Da nicht nur organische Ursachen für ED eine Rolle spielen, sondern diese auch durch psychische Belastungen und das Rollenverständnis des Mannes entstehen kann, ist mitunter eine Paartherapie hilfreich. Der Mann sollte keine zu große Erwartungshaltung aufweisen, innerhalb der Paartherapie oder bei einer Therapie mit „Surrogatpartnern“, die die Rolle des Wunschpartners verkörpern, kann eine Verbesserung erzielt werden. Bereits in den 1970er Jahren erkannten Masters und Johnson, dass die Behandlung der Impotenz bei Homosexuellen einfacher vonstatten geht. Sie stehen nicht unter dem Druck, einen normalen Koitus herbeiführen zu müssen.

Ebenfalls können potenzsteigernde Mittel helfen, gegen die ED vorzugehen. In unserem Online-Shop finden sie die bekanntesten Potenzmittel für eine erfolgreiche Behandlung bei Erektionsstörungen.

Mitunter kann bei Verletzungen an den Gefäßen eine OP helfen, um die Erektionsfähigkeit wieder herzustellen. Dagegen kommen Penisprothesen kaum noch zum Einsatz. Hilfreich kann ebenso eine Penispumpe sein.


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